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Angela Merkel und französischer Präsidentschaftswahlkampf
Die Opposition kritisiert das Eingreifen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den französischen Präsidentschaftswahlkampf - und will ihr nacheifern. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel bewertete Merkels gemeinsames Fernsehinterview mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy vom Montag als «eher peinlich». Seine Stellvertreterin Hannelore Kraft kündigte an, die SPD werde Sarkozys sozialistischen Gegenkandidaten François Hollande unterstützen. Angela Merkel hatte Sarkozy am Montag weitreichende Wahlkampfhilfe zugesagt. Die Präsidentschaftswahl in Frankreich soll im Mai stattfinden. Kraft sagte, Merkels Wahlkampfhilfe für Sarkozy werde eher den Sozialisten helfen. Auch freue es die SPD, dass der konservative Sarkozy die Arbeitsmarktreformen von Ex-SPD-Kanzler Gerhard Schröder zum Vorbild erklärt habe. «Die SPD wird natürlich auch die französischen Sozialisten vor Ort im Wahlkampf unterstützen», sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin der Düsseldorfer Rheinischen Post.
Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, warnte vor einer Belastung der deutsch-französischen Beziehungen. Trittin sagte den Ruhr Nachrichten: «Eine deutsche Regierungschefin, die für einen Präsidenten in den Wahlkampf zieht, der mit dem Rücken zur Wand steht, schadet den deutsch-französischen Beziehungen.» Wenn Merkel ein Interview mit Sarkozy gebe, seinem demokratischen Mitbewerber aber ein Treffen verweigere, verletze sie die für eine Bundeskanzlerin gebotene Neutralität...
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Wer will schon immer Werbeikone sein?
Werbeikone sein, wer will das schon immer sein? Nun gut, es sei denn, man erhielte ein exklusives Angebot, welches zum positiven Marken-Image, z. B. bei Künstlern internationalen Formates, passen würde. Da würde so manch ein selbsternannter Marketingexperte oder ein selbsternannter Medien-Experte, der in der Not doch noch schnell einen Doktor- oder ganz und gar Professor-Titel kaufen musste, wahrscheinlich beim ersten Angebot zuschlagen. Wenn man sich schon mit dem Namen “Werbeikone” identifizieren soll und hinter einer Werbe-Produktkampagne stehen soll, dann muss das Werbe-Produkt auch zu einem passen!
Der echte Marketing-Experte weiß, dass Werbebotschaften (z. B. vom Star auf die Marke) förderlich sein können. In vielen Fällen stellen diese auch eine Win-Win-Situation dar. Werbestrategien können sich wunderbar ergänzen und durchschlagende Erfolge bringen, wodurch beide Seiten als Gewinner profitieren können. So die Theorie.
Dies funktioniert jedoch nicht immer, sagen schlaue Leute mit gaaaanz großer “Personality”. Deshalb muss man abwägen zwischen Imageverlust oder Imagegewinn aus solchen Kooperationen. Manchmal lässt sich auch schwer erkennen und heraus finden, ob z. B. Gewinner von Songcontesten oder Titanen aus der Entertainment-Branche solche Werbe-Ikone sind. Partner müssen jedenfalls irgendwie zueinander passen, was ihre Persönlichkeit (das war also diese “Personality”) angeht, um einen Deal zwischen Werbestar und Werbe-Industrie zu tätigen. Zur Werbeindustrie gehören meist große Konzerne, die wohl mittlerweile auch schon bemerkt haben, dass in Zeiten des demografischen Wandels reifere Frauen oder Männer besser zu Werbekampagnen passen als manch junges Model. Das kommt aber immer auf die Situation und auf die Botschaft an und meist ist die Zielgruppe entscheidend. Aber mal ehrlich: Wer will schon jeden Tag eine Werbeikone sein?
Wenn man lange Weile hat, kann man ja auch den Fernseher einschalten, seine eigene Produktlinie oder Mode-Linie entwerfen, oder man schreibt seine eigene Autobiografie oder ein Drehbuch? Oder... vielleicht will man ja auch in Zeiten von Finanzspritzen eine “gespritzte” Bank gründen, und und und... - oder man kauft sich eine Anti-Aging Creme fürs Gesicht!
Ein nicht so ernst gemeinter Artikel ;-): Wer will schon immer Werbeikone sein?
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